Angelsport

Sport, Hobby, Tierquälerei, Liebhaberei,..... Beim Thema Angelsport scheiden sich die Geister. Was für die Einen der Ausgleich zu einem stressigen Alltag ist, stellt für den anderen unnötige Tierquälerei dar. Vor allem privat angelegte Fischteiche welche vor allem von Angelsportvereinen genützt werden erregen hierbei die Gemüter. Wieso ist das so? Hier werden oftmals Fische gar nicht mehr zum Verzehr gefangen sondern man lässt sie aushungern, fängt sie zum Spaß und lässt sie wieder frei. Fischzuchten wo die Teiche zu bestimmten Zeiten abgefischt werden sind erst gar nicht in die Kategorie Angelsport einzureihen.

Richtige Fischer können dem freilich nur wenig abgewinnen. Die Meisten von ihnen fischen am Liebsten in naturbelassenen Gewässern wo der Kampf zwischen AnglerIn und Fisch ein faires Spiel ist. Dass der Fisch danach verzehrt, oder zumindest verkauft wird ist selbstverständlich. Nur zu junge und kleine Exemplare werden wieder in den See oder Teich zurückbefördert wo sie weiterhin wachsen können.
Vor allem Nachtfischen ist für viele Menschen heutzutage interessant, an vielen Gewässern können noch Nächte erlebt werden welche so in der Stadt nicht mehr beobachtet werden können, zu groß ist die Reshelligkeit in der Stadt. An Flüssen oder Seen in der Natur hingegen können oft noch Sterne und sogar Sternschnuppen gesichtet werden. Verliebte Paare sucht man trotzdem vergeblich in den Meisten Fischereirevieren.

Für viele ist auch gar nicht das Fangen der Fische oder gar das Töten das Wichtigste, vielmehr ist der Zeitvertreib und die Ruhe in der Natur das was die Menschen suchen. Auch der Kampf Mann gegen Tier übt einen gewissen Reiz vor allem auf die männliche Seele aus, der Zugang zum Angelsport ist allerdings deutlich leichter als der Zugang zum Jagdgewehr.
Wer selbst fischen will muss über eine gültige Fischereilizenz verfügen, für viele Fließgewässer sind auch Angelkarten vorgeschrieben um fischen zu dürfen.